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Donnerstag, 24. Februar 2011

Fahrradneuheiten 2011 verbinden Funktion und Fashion

Das Fahrrad wird im städtischen Alltagsverkehr immer beliebter. Und die Straßen der City sind auch ein Catwalk. Da verwundert es nicht, dass die Fahrrad- und Teilehersteller 2011 mit Neuheiten aufwarten, die Funktion und Fashion gleichermaßen bieten. Der pressedienst-fahrrad hat sich umgesehen.

Foto:www.felt.de | pd-f
Eine Zeit lang hatte man das Gefühl, dass schicke Fahrräder stets auf eine Schaltung verzichten müssen. Die sogenannten Singlespeed-Räder fanden über die Fahrradkurier-Szene Einzug in die „urbane Mode“. Das neue Rad „Brougham 3 speed“ (649 Euro) der US-amerikanischen Firma Felt (www.felt.de) soll laut Hersteller zeigen, dass schicke Räder sehr wohl eine Schaltung haben dürfen. Dafür ist das Brougham 3 speed mit der einzigen am Markt erhältlichen starren Drei-Gang-Nabenschaltung ausgestattet. Ihr Antrieb hat keinen Freilauf, die Pedale drehen sich somit, so lange das Hinterrad rotiert. Für Farbkontraste sorgen der weiß lackierte Stahlrahmen, dunkelrote Kurbel, Nabe, Spacer, Lenkerstopfen und Sattelklemme, sowie in Schwarz gehaltene Lenker samt Vorbau, Felgen und Sattel.

Wartungsarme Technik im Minimal-Look

Foto: www.pd-f.de / koga.com
Mit dem „CityLite“ (1.299 Euro) zeigt der niederländische Hersteller Koga (www.koga.com) sein Verständnis von zeitgemäßer städtischer Fahrradkultur: „Leichtlaufende, pannensichere Bereifung, die Acht-Gang Nabenschaltung, sowie der komplett gekapselte Kettenstrang gewährleisten eine sorglose, effiziente und durchaus sportliche Fortbewegung im urbanen Raum“, erklärt Martin Schuttert, Produktmanager bei Koga. So effizient die Technik, so dezent die Erscheinung des CityLite: Die Rahmenfarbe „Solid Black“ wird einzig durch graue Farbakzente bei Sattel, Griffen und den Reifen, die in dieser Farbvariante von Schwalbe speziell für Koga gefertigt werden, flankiert.

Alltagsrad mit Retro-Look zum Jubiläum

Foto: www.hercules-bikes.de | pd-f
Ein komfortables Alltagsrad im Retro-Look hat Radfirma Hercules (www.hercules-bikes.de) zum 125-jährigen Bestehen aufgelegt. Das „Comfort 125“ (799 Euro) hat dank Ballonreifen und breitem Ledersattel eine historische Anmutung. Der leichte Alu-Rahmen mit tiefem Einstieg, die Acht-Gang-Nabenschaltung, der gekapselte Kettenstrang und der Nabendynamo zeugen hingegen vom guten Jahrgang 2011.

Crossoverbike in limitierter Auflage

Foto: www.mtbcycletech.com | pd-f
Das neue Luxus Tool Ltd. (2.899 Euro) der Berner Firma MTB Cycletech (www.mtbcycletech.com) ist ein Vertreter der agilen Hybriden aus Mountainbike und Rennrad: „Im Grunde ist das Luxus Tool ein echter Streetfighter. Mit 26-Zoll-Hochdruckbereifung, geradem Lenker und einem 1.200 Gramm leichten Rahmen erlaubt es absolut präzises Handling“, erklärt Mountainbike-Pionier Butch Gaudy sein Konzept. Für Exklusivität sorgt die Limitierung auf durchnummerierte Exemplare.

Aufhübschen und Funktion nachrüsten

Foto: www.humpert.com | pd-f
Der Lenker- und Vorbauspezialist Humpert (www.humpert.com) setzt bei seiner Produktlinie „XtasY Color“ 2011 auf bunte Farben. Das Wickeder Unternehmen bietet Sattelklemmen, Schnellspanner, Griffe, Spacer-Ringe, und Lenkerhörnchen in fünf Eloxal-Farben an(rot, blau, gold, grün und orange). Sie kosten ab 3,90 Euro (Spacer-Ringe) und sind in allen gängigen Größen erhältlich, so kann man auch sein liebgewonnenes Velo einfach aufhübschen.

Foto: www.schwalbe.com | pd-f
Zum Nachrüsten sind auch Reifen gut geeignet, weil sie sich relativ einfach montieren lassen und zudem einen großen Einfluss auf Fahrkomfort, Fahrgefühl und Sicherheit hat. Zum 25-jährigen Geburtstag des „Marathon“ (ab 19,90 Euro) präsentierte Hersteller Schwalbe (www.schwalbe.com) die fünfte Generation des Tourenreifen-Klassikers. Laut Hersteller soll der neue „Marathon“ leicht verbesserte Rollwiderstands- und Haftungswerte haben. Im Inneren verfügt der Reifen über einen neuartigen Schutzgürtel („GreenGuard“), der besteht zu einem Drittel aus recycelten Latexprodukten.

Für Trendsetter mit Köpfchen

Foto: www.abus.de | pd-f
Urbane Trendsetter, die das Radfahren für sich entdecken, aber aus stilistischen Gründen bisher auf einen Helm verzichteten, haben 2011 keine Ausrede mehr: Mit dem Metronaut (79,95 Euro) will Hersteller Abus (www.abus.de) laut Marketingmanager Torsten Mendel den Spagat zwischen hippem Kleidungs-Accessoire und klassischem Kopfschutz schaffen. Der Helm ist optisch vom trendigen Baseball-Cap kaum zu unterscheiden, biete dem Radfahrer aber dennoch den wirkungsvollen Schutz eines modernen Fahrradhelmes und dank 24 Lüftungsöffnungen unter dem Stoffüberzug auch ausreichend Ventilation. „Der Metronaut hat das Potential, den Fahrradhelm auch auf dem Laufsteg salonfähig zu machen“, ist Mendel überzeugt.

Quelle: pd-f.de

Mittwoch, 25. November 2009

Weihnachtsgeschenke für Radler! - So strahlen Radler unterm Baum

Wer kennt das nicht - Familie und Freunde passieren vor dem inneren Auge und man geht im Geiste die passenden Weihnachtsgeschenke durch. Schön, wenn man dabei Hilfe hat: Der pressedienst-fahrrad kennt die Wünsche der Radler - und verrät sie auch.

Elegant zum Fest
Spezielle Radlergeschenke haben einen hohen Nutzwert und erfreuen meist im täglichen Einsatz. Ein prima Beispiel dafür ist die Office-Tasche Urban Exclusive ST 7750 KF von Abus (99,95 Euro, www.abus.de) - die auch im Sitzungssaal eine gute Figur macht. Erhältlich mit einer extra Laptop-Innentasche wird sie allen Anforderungen des stilbewussten Pendlers gerecht. Hochwertige Verarbeitung und moderne Materialien wie das Leder-ähnliche Koskin machen die Gepäckträger-Tasche zur treuen täglichen Begleiterin.

Pannenfreie Bescherung
Plattfuß, Flicken, Verspätung? Kann man vergessen - mit unplattbaren Reifen wie z. B. dem Marathon Plus Tour von Schwalbe (33,90 Euro, www.schwalbe.com). Er rollt mit einem Schutzgürtel namens SmartGuard und der macht den Touren- und Alltagsreifen resistent gegen die typischen Angriffe, denen Fahrrad-Pneus sonst meist zum Opfer fallen: Scherben, Nägel, unwegsames Gelände können ihn nicht schrecken. Der Trekkingreifen ist in allen gängigen Größen erhältlich.

Blaue Box für Schrauber
Alles, was man für den Anfang braucht, bietet die Werkzeugbox SK-1 von Park Tool, dem Hersteller der wohl begehrtesten Fahrradwerkzeuge (www.parktool.de). Zu den elf Teilen in der schwarz-blauen Kiste gehören Schlitz- und Kreuzschraubendreher, ein Dreifach-Inbusschlüssel mit den Größen 4, 5 und 6, ein zweiseitiger Kurbelschlüssel (14er Steckschlüssel, 8er Inbus), der auch bei vielen modernen Pedalen weiterhilft sowie ein klassischer Pedalschlüssel mit langem Hebel. Ebenfalls dabei: ein Kettenreinigungsgerät, Reifenheber und Flickzeug. Genau 100 Euro kostet das praktische Paket; die nicht unerhebliche Ersparnis im Vergleich zum Einzelkauf kann man in weiteres blaues Werkzeug stecken.

Fix unter"n Baum
Minimale Technik bei maximalem Stil! Man sieht sie immer öfter auf den Straßen: "Fixies" werden die reduziert-sportlichen Stadträder mit starrem Antrieb salopp genannt - ob ihrer agilen Fahreigenschaften werden sie immer beliebter. Der amerikanische Hersteller Felt (www.felt.de) gilt als einer der Vorreiter dieser Nische und bringt 2010 ein auch in Farbe reduziertes Modell: das Brougham. Mit einer sogenannten Flip-Flop-Nabe ausgestattet, überlässt es dem Fahrer die Wahl zwischen Fahren mit Freilauf und ohne - und mit zwei funktionstüchtigen Bremsen ausgestattet ist es in jedem Fall.

Stilvoll zugreifen
Wahre Handschmeichler sind diese ergonomischen Lenkergriffe von Ergotec (www.humpert.com), die die schlichte Bezeichnung ALS B-08 tragen. Ihr Echtlederbezug fühlt sich gut an und passt überdies optisch perfekt zum klassischen Kernledersattel. Das passende Plus an Griffpositionen gibt es übrigens in Form der "EVO 1" getauften Lenkerhörnchen ("Bar Ends") - ebenso mit Lederbezug.

Und Glück allerorten ...
Leider denken Kinder beim Malen oder Schreiben ihrer Wunschzettel nicht immer an die Bedürfnisse ihrer Eltern. Ein cooles Mountainbike ist schnell gewünscht - fehlendes Licht, Schutzbleche und Gepäckträger machen es aber wenig alltagstauglich. Kinderfahrzeugspezialist Puky (www.puky.com) stellt einen guten Kompromiss unter den Baum: Das Crusader 24 ist für Kids ab ca. 8 Jahre konzipiert - und dementsprechend an den coolen Dirt Bikes orientiert. Der Clou: Die Lichtanlage samt Nabendynamo ist direkt am Rahmen angebracht - so bleibt die Sicherheit für den täglichen Schulweg auch bei demontiertem Gepäckträger erhalten. Das Crusader 24 ist wahlweise mit 24 Gängen (399 Euro) oder 3 Gängen (369 Euro) erhältlich.

Kinderschlitten
Ein Geschenk an die Umwelt ist ein Kinderanhänger: Er spart etliche Kilogramm CO2 ein - wenn nicht gar den Zweitwagen. "Öfter mal das Auto stehen lassen - ein guter Vorsatz fürs neue Jahr", findet Reiner Kolberg vom Spezialanbieter Zwei plus zwei (www.croozer.de). Keine große Belastung fürs Weihnachtsgeld sind etwa die Modelle der Marke Croozer - das Modell "Kid for 1" kostet 369 Euro, der "Kid for 2" 399 Euro, beide in hochwertiger Verarbeitung und mit vielfältigem Zubehör ausgestattet.

Ein Dach über"m Lenker
Was dem Rassehund die Hütte, ist dem hochwertigen Fahrrad die BikeBox von WSM (www.wsm.eu). Der Spezialhersteller für Stadtmobiliar bietet die geräumige Fahrradgarage aus stabilem Metall nicht nur für Schulen und Unternehmen an, sondern hat auch für Privatpersonen interessante Modelle auf Lager. Dem geliebten Fahrrad ein neues Zuhause schenken - was kann es Schöneres geben?

Geschenkter Klimaschutz
Weihnachtsgeschenk und Neujahrsversprechen zugleich: Wer sich zum Fest mit dem "Culture urban" von riese und müller (www.r-m.de) bedenkt, hält den guten Vorsatz, im kommenden Jahr nur noch Rad zu fahren, garantiert ein. Das wunderschöne Tourenrad ist ein perfektes Beispiel für die gelungene Verbindung von Technik und Design: Die gefederte Hinterbauschwinge weist eine innen liegende Kettenführung auf, der Gepäckträger ist tragender Teil des Rahmens. Mit Nabendynamo, super-heller Lichtanlage und Achtfach-Nabenschaltung ist hochwertige und langlebige Technik an Bord. Einen Hauch von Luxus bringen Farbvarianten wie Elfenbeinweiß mit braunem Sattel und Griffen. Für 1.699 bzw. 1.749 Euro (Rücktritt/Freilauf) kann man sich das schöne Versprechen geben.

Auf all deinen Wegen ...
Sind unsere Lieben doch auch in der Ferne mit dem Fahrrad unterwegs, können wir doch dafür sorgen, dass sie mit uns in Verbindung bleiben, wo immer sie sind: indem wir sie nämlich mit dem "E-Werk" von Busch und Müller beglücken (139 Euro, www.bumm.de), einem Gerät, das den vom Nabendynamo produzierten Strom in allerlei elektronische Kleingeräte pumpt - vom Handy bis zur Digitalkamera. Dabei kann das E-Werk nicht nur Akkus aufladen, sondern auch Geräte direkt betreiben, etwa ein ständig angeschaltetes Navigationsgerät. Damit unsere Lieben sicher ihre Herberge finden ...

Fest für fitte Kids
Der Nachwuchs hat große Freude am Zweckentfremden des Schulrades? Dann ist es Zeit, über das erste echte Mountainbike nachzudenken. Ein solches ist das "Moskito", das vom Schweizer Anbieter MTB Cycletech (499 Euro, www.velo.com) kommt: ein ungefedertes MTB mit Siebengang-Kettenschaltung, das unter neun Kilo wiegt und damit echten Geländespaß erlaubt - ganz im Gegensatz zu schweren Pseudo-Fullys, mit denen sich die vermeintlich coolen Kids über den Feldweg quälen. Hat der Filius das zum ersten Mal verstanden, wird die Freude groß sein!

Doppelte Freude
Sich vertrauen, gemeinsam erleben, an einem Strang ziehen - fürs Tandemfahren fallen uns viele Umschreibungen ein, doch man kann auch ganz nüchtern darüber reden: Ein Tandem macht für viele Paare gemeinsames Radfahren erst möglich, denn der Zweisitzer bündelt die Kraft, statt Leistungsunterschiede zur Stresserfahrung werden zu lassen.
Damit Tandemfahren gleich von Anfang an Freude macht, ist eine richtige Einführung in die Tandemfahrtechnik - anders als beim Solobike - sehr sinnvoll. Hier erfährt man auch, wie wichtig das Vertrauen durch gegenseitige Rücksichtnahme ist. Dann wird die Fahrt auf einem Offroad-Modell wie dem Santana Cilantro Premium (ab 4.540 Euro, www.santana-tandem.com) ein ebenso vergnügliches wie beziehungsförderndes Abenteuer.

Winterharter Wandervogel
Die Tage werden kürzer und die Zugvögel verlassen das Land - aber nicht alle: Dieser Kranich etwa ist zwar ausgesprochen reiselustig, bleibt jedoch auch den Winter über brav in der Garage stehen und freut sich dabei über jeden Ausflug, auch wenn"s nur ins Büro und zurück geht. Seit 1986 stellt die Manufaktur Utopia (www.utopia-velo.de) ihr Reise- und Tourenmodell Kranich her - ein ungeheuer solides Fahrrad, dessen ungewöhnlicher Kreuzmixte-Stahlrahmen für Damen und Herren gleichermaßen geeignet ist. Ob man nun schwer bepackt übers Land schweben will oder durch die Stadt gleiten - der Kranich macht alles mit. Bereits das Grundmodell für 1.499 Euro mit Sram-Fünfgang-Nabenschaltung kommt mit technischen Leckerbissen wie dem super-hellen "IQ Cyo"-Strahler von Busch & Müller, Nabendynamo, Hydraulikbremsen und leicht laufenden "Big Apple"-Ballonreifen von Schwalbe. Damit können Sie ruhig durchs Leben ziehen - sommers wie winters.

Spaß mit Strom
Wetten, dass? Eine heiße Dusche nach dem Weihnachtsspaziergang verbraucht mehr Energie als 100 Kilometer auf dem neuen Town:exp von Winora (1.999 Euro, www.winora.de). Der Elektro-Flitzer, der jeden Pedaltritt mit maximal 250 Watt Zusatzleistung belohnt, soll mobilen, umweltbewussten Zeitgenossen Fahrspaß und Flexibilität im Stadtverkehr bringen, dafür bürgen kompakte 20-Zoll-Laufräder, 35 Millimeter Vorderradfederung und eine wendige Rahmengeometrie. Das modern gestaltete E-Bike sorgt auch an warmen Tagen dafür, dass man beim Radeln nicht ins Schwitzen kommt - da kann das Duschen also wegfallen. Von wegen klimaneutral und so ...

Gelände-Stromer
Mountainbiken im Frühjahr, wenn die Form nicht so doll ist? Ein wenig Unterstützung kann da nicht schaden, und die gibt"s bei der neuen X-Serie des Schweizer E-Bike-Herstellers Flyer (www.flyer.ch). Der "High Power"-Motor liefert maximal 200 Prozent Unterstützung und treibt den Fahrer damit auch steile Pfade hoch. Bergab sorgt eine moderne Vollfederung für besten Bodenkontakt und Komfort; hydraulische Scheibenbremsen verzögern das Elektro-MTB zuverlässig in jeder Situation.

Grünes Transportwunder
Eine Ameise kann das 20-fache ihres Gewichts transportieren, das Lastenfahrrad Mundo Extent vom Spezialrad-Anbieter Yuba (www.cargobike.info) bringt es immerhin auf das achteinhalbfache: Mit Schwerlast-Gepäckträger und Fronträger wiegt der CO2-neutrale Transporter 35 Kilo, sein zulässiges Gesamtgewicht beträgt 300 Kilogramm. Damit können Geschäfte Waren ausliefern, Handwerker ihre Ausrüstung transportieren und vieles mehr. Das alternative Transportfahrzeug kostet gerade mal 1.295 Euro, an Bord sind Hydraulikbremsen, Sechsgangschaltung und eine Lichtanlage mit Standrücklicht - und es steht bestimmt auf der Wunschliste vieler vom Lieferverkehr geplagter Innenstädte.

Christbaumschmuck fürs Gelände
Mountainbike-Teile der Superlative stellt Komponenten-Spezialist Sram vor (www.sram.com). Nach der leichtesten Rennrad-Gruppe der Welt (Sram "Red") wird nun das Offroad-Bike abgespeckt. "XX" heißt das Teile-Set, das die geballte Kompetenz der verschiedenen Sram-Marken repräsentiert - Sram selbst für die 2x10-Schaltkomponenten, Truvativ für die Carbon-Zweifachkurbel, Avid für die hydraulischen Scheibenbremsen mit Magnesium-Bremssätteln und Carbon-Hebeln. Zu der Gruppe gehört sogar eine Federgabel der Sram-Tochter Rock Shocks mit einer gefeierten, hydraulischen Blockiervorrichtung. 2.300 Gramm zuzüglich Gabel wiegt das Komponenten-Ensemble - bei einem Preis von voraussichtlich 2.600 Euro wird es an Exklusivität kaum zu toppen sein.

Wie zur guten alten Zeit
Ein Fahrrad zu Weihnachten - das war früher ein Geschenk, wie es größer kaum sein konnte. Die Faszination von schwarzem Lack, Chromglanz und duftendem Leder kann man auch heute noch erleben, allerdings muss man dafür längst nicht so tief in die Tasche greifen wie in den 60er Jahren: Nur 349 Euro ruft die Strike Bike GmbH aus Nordhausen (www.strike-bike.de) für ihr wunderschönes Nostalgierad auf. Hier ist alles wie früher: der Schwanenhalsrahmen aus Stahl mit linierten Schutzblechen, die diesen Namen noch verdienen, das Werkzeugtäschchen aus Leder und der hochwertige Brooks-Ledersattel, ebenso die Dreigangschaltung von Sram, die nach wie vor in Schweinfurt entsteht. Wer noch einmal so beschenkt werden will wie vor 50 Jahren, sollte "ein Nostalgierad bitte" auf seinen Wunschzettel schreiben.

Harz und Kohle
Einen dicken Fisch legt uns der Sportrad-Hersteller Haibike unter den Baum (www.haibike.de). Mit neuen, superleichten Carbonrahmen begeistert die Marke die Mountainbike-Szene, hochmoderne Fertigungsmethoden versprechen Stabilität und beste Fahreigenschaften. Ein spezielles Harz mit Nanopartikeln verbessert die Festigkeit des Kohlefasermaterials; im gerade bei Geländerädern strapazierten Unterrohr sorgt ein innen liegender Quersteg für zusätzliche Stabilität. Mit der neuen Komponentengruppe "Sram XX" bringt das Hardtail Hai Greed gerade mal um die 8,5 Kilo auf die Waage - ein pures Rennsportgerät, für das 4.999 Euro fällig werden. Biken wie Weihnachten und Ostern zusammen!

Für entspannte Sitzenbleiber
Die gemütliche Sitzhaltung auf dem Fahrrad bedient Gelsattel-Spezialist Selle Royal (www.selleroyal.com) mit neuen Modellen. Die neuen Komfort-Sitze der "Premium"-Kollektion sind üppig mit Royalgel gepolstert - und entlasten so auch bei aufrechter Sitzposition optimal die Genitalgegend. Die Sättel sind in den neuen Farben Anthrazit, Braun und Bordeaux mit gelasertem Rosendesign im Fachhandel für 34,90 Euro zu haben.

Zwei Taschen in einer
Ein Organisationswunder für den Alltag ist das Modell U18 des Taschenherstellers Zwei (www.zwei-bags.de). Die Taschen des Herstellers sind mit dem KlickFix-System für einfache Montage am Rad ausgestattet. Die wasserdicht beschichtete Tasche für Büro oder Studium hat 18 Liter Volumen und nimmt einen Aktenordner oder 15,4"-Laptop auf. Ein Handyfach und zwei weitere Innentaschen sowie zahlreiche Details machen sie zum tragbaren Organisationswunder. Erhältlich ist sie - pünktlich zum Fest - in vier limitierten Farbkombinationen zum Preis ab 99,90 Euro.

Stille Nacht, helle Nacht
Licht schenken in dunklen Zeiten - das ginge nicht einfacher als mit einem neuen Frontscheinwerfer. Mit aufwändiger LED- und Reflektor-Technik ermöglicht etwa der Lumotec IQ Cyo von Busch & Müller (ab 79,90 Euro, www.bumm.de) Lichtstärken von 40 oder gar 60 Lux. Die 40 Lux-Version als Stadtstrahler verfügt über eine Nahfeldausleuchtung und den obligatorische Rückstrahler; die 60 Lux-Variante ist für den Sportbereich gedacht und leuchtet finsterste Landstraßen selbst bei hohen Geschwindigkeiten aus.

Unternehmensprofil:
Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr...

Quelle: Internet-Nachrichtenagentur

Mittwoch, 10. Juni 2009

Federn und federn lassen

Optimal justiert sind Federungen am Fahrrad eine feine Sache. Der pressedienst-fahrrad erklärt, was es dabei zu beachten gibt und wie die Einstellung funktioniert.

Komfort beim Radfahren steht hoch im Kurs: Die meisten Trekking-, Alltags- und Reiseräder werden mit einer Federung verkauft – Mountainbikes sowieso. Sei es, um bei schneller Geländefahrt optimale Bodenhaftung und Traktion zu erreichen; sei es, um im Stadtverkehr auch mal ein Schlagloch oder eine Bordsteinkante mitnehmen zu können. Immer wieder kommt es jedoch vor, dass die Federung nicht den gewünschten Effekt hat – man spürt die Federung gar nicht oder überfordert sie schon bei kleinsten Unebenheiten. Was ist da bloß passiert?
„Wer ein Fahrrad erwirbt, kann optimale Funktion der Federung nur erwarten, wenn Gabel und Hinterbaudämpfer von vornherein professionell auf Fahrer und Einsatzzweck abgestimmt wurden“, erklärt Dirk Belling vom Federungs-Spezialisten RockShox (www.rockshox.de). Das beginnt bei der Wahl des Federwegs: Einfache Gabeln fürs Tourenrad weisen teilweise nur drei Zentimeter Einfederung auf, am Downhill-Bike können es schon mal 25 cm sein. Während mancher beim Brötchenholen schon für die Minimal-Federung auf den Bordstein dankbar ist, stellen Profi-Biker hohe Ansprüche ans Ein- und Ausfederungsverhalten ihrer Dämpfungselemente.

Kleine Kinder federn schlecht
„Wichtig ist erst einmal das Körpergewicht“, erläutert Mario Moeschler vom Mountainbike-Hersteller Haibike (www.haibike.de). „Die Federung darf natürlich nicht so hart sein, dass die Kraft, die zu ihrer Aktivierung notwendig ist, größer ist als die Gewichtskraft des Fahrers.“ Beispiel Kinderrad: Hier kommen oft genug extrem einfache Federgabeln zum Einsatz, deren innere Reibung so groß ist, dass sie kein bisschen nachgeben – es sei denn, Papa setzt sich drauf. „Deshalb verbauen wir überhaupt keine Federgabeln“, erklärt Ralf Puslat vom Kinderradhersteller Puky (www.puky.de).

Negativfederweg
Als Indikator dafür, dass die Federung richtig eingestellt ist, dient der Negativfederweg (englisch: „Sag“). Das Fahrergewicht muss die Federung um einen bestimmten Prozentsatz zusammendrücken, der je nach Fahrradtyp variiert – beim Cross-Country-Rennmountainbike sind es zehn bis 15 Prozent, beim langhubigen Downhillbike über 30 Prozent. Der Negativfederweg hat verschiedene Aufgaben: Beim Fahren durch Schlaglöcher sorgt er dafür, dass die Gabel binnen Bruchteilen einer Sekunde durch Ausfedern das Schlagloch ausgleicht, der Fahrer gleitet mit einem seichten Absacken über das Loch hinweg. Je mehr Federweg und Negativfederweg eine Gabel ausweist, desto besser wirkt dieser Effekt.
Zum anderen sorgt der „Sag“ dafür, dass der Gesamtfederweg überhaupt ausgenutzt werden kann – „auf schweren Strecken durchaus so weit, dass die Federelemente auch mal durchschlagen“, so Haibike-Teamfahrerin Elisabeth Brandau.

Einfache Einstellung
Um den Negativfederweg einzustellen, braucht es nur einen Zollstock und einen Kabelbinder. Am hinteren Dämpfer eines vollgefederten Fahrrades übernimmt ein auf dem Dämpferkolben sitzender O-Ring die Aufgabe des Kabelbinders. Und so wird’s gemacht: Man schiebt Kabelbinder beziehungsweise O-Ring im ausgefederten Zustand ganz nach unten, also dahin, wo das Standrohr der Gabel ins Tauchrohr beziehungsweise der Dämpferkolben in den Dämpfer gleitet. Setzt man sich nun aufs Rad, werden Kabelbinder bzw. Ring durch das Eintauchen verschoben. Steigt man ab, federt das Element wieder aus; der Weg, um den sich unsere Messfühler nach oben geschoben haben, ist der Negativfederweg. Nun muss man nur noch den Gesamtfederweg kennen, den man der Produktbeschreibung entnimmt, oder auf die oben beschriebene Weise ermitteln kann – indem man Gabel oder Dämpfer mehrfach mit vollem Gewicht einfedert. Mit Kenntnis dieser beiden Werte lässt sich der Federdruck mittels einer Dämpferpumpe jetzt passend einstellen.
Bike-Profis wie die Haibike-Teamfahrer erwarten von ihrer Federung deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten; für sie ist zusätzlich die Zugstufe wichtig, mit der das Ausfederungsverhalten kontrolliert wird. Von hier an wird’s dann richtig kompliziert: Bei manchen Gabeln und Dämpfern lassen sich auch die Progression (die Veränderung der Federhärte während des Einfederns) und das Losbrechmoment einstellen. Doch um hier Unterschiede wahrzunehmen, muss man schon sehr erfahren sein.

Der Komfort zählt
„Am Alltags- und Reiserad ist der Negativfederweg ebenso wie die Federvorspannung vor allem eine Sache des individuellen Komfortbedürfnisses“, erklärt Heiko Müller von riese und müller, einem führenden Hersteller voll gefederter Alltags- und Reiseräder (www.r-m.de). „Um die 25 Prozent liegt hier der Richtwert für den Negativfederweg“, so der Ingenieur. „Besonders wichtig ist natürlich, ein Reiserad nach dem Beladen an das höhere Gesamtgewicht anzupassen“, erklärt Müller. Kritisch sieht er die Verwendung einfachster Federgabeln an vielen Trekkingrädern. „Bei vielen Modellen gibt es nicht einmal eine funktionierende Federvorspannung, gleichzeitig ist der tatsächliche Federweg minimal und das Losbrechmoment hoch.“ Solche Gabeln federn mit ihren drei bis fünf Zentimetern allenfalls gröbste Stöße ab. Da sie keine Zugstufendämpfung besitzen, die das Ausfedern kontrolliert, knallen sie dabei häufig mit lautem Klacken in ihren Anschlag. Das Darmstädter Unternehmen bietet Reise- und Stadträder ausschließlich voll gefedert und mit 26-Zoll-Laufrädern an. „Ein Hauptgrund dafür ist, dass mit dieser Rad-Größe der optimale Querschnitt aus Fahrdynamik, Geometrie und Ergonomie erreicht werden kann“, erklärt Müller. Besonders durch die Produktvielfalt bei den
Mountainbikes sind Federgabeln für 26-Zoll-Räder in größerer Auswahl und besserer Qualität zu erhalten.“

Stützen, die federn
Vor mehreren Jahren lagen voll gefederte Trekkingräder noch voll im Trend, doch inzwischen hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass nur Spezialhersteller wie riese und müller mit durchaus hochpreisigen Produkten auf dem Markt bestehen können. Das Standard-Trekkingrad der Gegenwart weist keinen gefederten Hinterbau mehr auf, sondern ist zwecks Komfortgewinn mit einer Federsattelstütze ausgerüstet. „Wer eine Federstütze nachrüstet, sollte auf Qualität achten“, rät Rolf Häcker, Entwickler beim Komponentenhersteller Humpert (www.humpert.com). Einfache Modelle würden aufgrund der hohen inneren Reibung und oftmals schlechten Lagerführung oft nicht sinnvoll funktionieren, erklärt Häcker. „Oder das Spiel der Gleitlagerung ist so groß, dass die Stütze bei jedem Pedaltritt hin und her wackelt und irgendwann verkantet.“ Er empfiehlt 20 Prozent Negativfederweg für die Federstütze; ideal sind Exemplare mit austauschbaren Elastomer-Einsätzen, die durch unterschiedliche Härtegrade genau aufs Körpergewicht des Nutzers abgestimmt werden können. „Ein Modell wie die X-Act SP 9.0 stellt ihre 40 mm Federweg dann wirklich allen Nutzern zur Verfügung“, so Häcker.

Zu viel Technik, das alles?
Wer dem Thema Federtechnik skeptisch gegenübersteht, kann natürlich auch auf simplere Weise Komfort gewinnen. Eine Luftfederung der besonderen Art bietet Reifenproduzent Schwalbe (www.schwalbe.com) mit dem Big Apple an, einem leicht laufenden Ballonreifen in 50 oder 60 mm Breite. „Der passt zwar nicht in jedes Rad, doch bieten zahlreiche Hersteller auf die dicken Reifen hin optimierte Modelle“, erklärt Carsten Zahn von Schwalbe.
Aus gutem Grunde lege man beispielsweise beim Fahrradhersteller Utopia (www.utopia-fahrrad.de) alle Rahmen für die fetten Reifen aus, erklärt Geschäftsführer Ralf Klagges. „Kombiniert man die flexiblen Eigenschaften von hochwertigen Stahlrahmen mit den dicken Reifen, erreicht man einen Fahrkomfort, der durch geringes Systemgewicht, wenig Wartungsbedarf und hoch dynamisches Ansprechverhalten punktet.“ So bewege sich eine gute starre Stahlgabel horizontal bis zu vier Zentimeter, erklärt Klagges, dämpfe also frontale Schläge und solche von schräg unten, wie sie etwa durch kleine Stufen verursacht werden. „Gerade für unsere Klasse der Genuss-Reise- und -Stadträder halte ich den Ballonreifen für die ideale Federung“, so Klagges weiter – „und eine einfache Luftpumpe reicht, um sie einzustellen.“
Dem entgegnet Heiko Müller, dass neben dem Komfort auch fahrdynamische Aspekte beachtet werden müssten und „nur eine Vollfederung maximale Fahrsicherheit bietet. Schließlich sind Formel 1 Autos nicht gefedert, um es dem Fahrer bequem zu machen, sondern um sicher hohes Tempo zu fahren.“
Für den Fachjournalisten Caspar Gebel schließt sich hier der Kreis: „Auch bei technischen Themen wie der Federung gibt es keine für alle Radler verbindliche Empfehlung. Federung und Fahrrad kann man durchaus philosophisch betrachten. Fakt bleibt aber: Ohne richtige Einstellung bleibt die beste Federung unter ihren Möglichkeiten!“

pressedienst-fahrrad
Gunnar Fehlau
Ortelsburger Straße 7
37083 Göttingen
t: 0551/5031545
f: 0551/5031547
m: 0171/4155331
e: gf(at)pd-f.de

Der pressedienst-fahrrad hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem guten Fahrrad und dessen Anwendung mehr Öffentlichkeit zu verschaffen. Denn wir sind der Meinung, dass Radfahren nicht nur Spaß macht und fit hält, sondern noch mehr ist: Radfahren ist aktive, lustvolle Mobilität für Körper und Geist. Kurz: Radfahren ist Lebensqualität, Radfahren ist clever und Radfahren macht Lust auf mehr...

Quelle: openPR